Bewegung im Alltag

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In "25/5" habe ich es bereits angesprochen: Viele Fitness-Experten haben leider ein sehr schmales Verständnis und Wissen über Gesundheit. Sie kennen ihre Übungen, machen viel Sport, können gut Muckis aufbauen und denken, dass sie damit gesund leben. Das hat zwei Haken:

1) Diese Annahme ist leider falsch.

2) Es hilft Dir relativ wenig, wenn Du nicht selbst zum Sportfreak werden willst.

Der Schlüssel zu Gesundheit ist den ganzen Tag gesund und bewusst zu leben (80/20-Prinzip). Ich kann mir jeden Tag kiloweise billige Proteinshakes reinlöffeln, baue dicke Muskeln auf, aber lebe dennoch keineswegs gesund. Ich kann jeden Tag zwei Stunden trainieren, sitze aber sonst nur vor dem Fernseher - auch dann lebe ich nicht gesund.

Das sind natürlich Extrembeispiele, aber damit will ich sagen: Es besteht ein Unterschied zwischen Optik und Gesundheit. So kann selbst ein Mensch mit ausgeprägten Rundungen gesünder leben als ein Fitness-Freak. (Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit keineswegs Übergewicht schön- oder gesundreden.) Außerdem wollen vermutlich die meisten von Euch zwar nackt besser aussehen, aber nicht zwangsläufig zu Mr. oder Mrs. Oberschenkel werden.

"Ich habe keine Zeit für Sport"

Die beliebtesten Formen des Selbstbetrugs fangen fast immer mit den Wörtern an:

  • "Ich habe keine Zeit..." oder
  • "ich habe kein Geld..."

Beides (in den meisten Fällen) totaler Unsinn. Menschen schaufeln sich kiloweise Schokolade in die Backen, trinken jeden Abend Alkohol und erklären Dir voller Überzeugung, dass sie kein Geld für gesunde Lebensmittel haben. Der durchschnittliche Deutsche verbringt über 4 Stunden am Tag vor dem Fernseher, aber erzählt Dir, dass er für niiiichts Zeit hat.

Gleiches gilt für Sport. Oft fahren wir mit dem Fahrstuhl ins Fitness-Studio, mit dem Auto zum Einkaufen oder mit der Rolltreppe ins Kaufhaus. Und dann haben wir keine Zeit für Sport. Weil die Rolltreppen aber auch immer so langsam fahren...

Du magst darüber lächeln und denken "jaha, alle, aber nicht ich." Doch lebst Du wirklich nach dem 80/20-Prinzip im Alltag? Ich kann Dir nur sagen, was ich sehe. Mindestens 19 von 20 Menschen sitzen den ganzen Tag im Büro und setzen sich auf dem Heimweg in der S-Bahn hin, statt zur Abwechslung mal zu stehen. Ist das nicht bekloppt?

Wenn ich durch den Münchner Hauptbahnhof laufe, dann nehmen mindestens 19 von 20 Menschen die Rolltreppe, statt die Treppe. Da gehe ich mit Schwerbehinderung die Stufen hoch, während der Großteil der gesunden Menschen sich auf der Rolltreppe durch die Gegend fahren lässt. Verrückte Welt... Aber ich kann es auch zum Teil nachvollziehen.

Ich weiß, dass ich mich früher sogar geradezu geschämt habe, die Treppe zu nehmen. Weil ich dachte, dann könnten ja die anderen denken "guck Dir den an, macht einen auf wichtig und sportlich. Und jetzt stolpert er auch noch." Es ist die Macht der Masse. Menschen sind immernoch Herdentiere. Alle stehen auf der Rolltreppe, also stehe ich auch auf der Rolltreppe. Bloß nicht aus der Reihe tanzen. Das ist unbewusste Manipulation der Extraklasse. Aber wer ehrlich ist, wird zugeben, dass es eigentlich richtig angenehm ist, zur Abwechslung mal die Treppe zu nehmen.

Bewegung im Alltag ist nicht nur gesund, sondern tut gut und belebt, man spürt seinen Körper.

Aus der Reihe tanzen

Unsere Vorfahren haben sich mehr bewegt als wir, viel mehr. Bewegung liegt uns also sprichwörtlich im Blut. Ja, wir sind faul und unser Körper spart gerne Energie, aber nicht den ganzen Tag lang. Du wirst sehen, je mehr Bewegung Du in Deinen Alltag integrierst, desto mehr wirst Du spüren, wie die Abwechslung durch Bewegung gut tut. Genauso wie Strecken nach dem Aufstehen gut tut.

Trau Dich, Deine Perspektive zu ändern. Es ist nicht natürlich, chronisch faul zu sein und sicherlich nicht gesund. Faulheit macht auch keinen Spaß, ganz im Gegenteil, es zündet einen Teufelskreis, macht depressiv, immer träger und lethargischer.

Wenn Deine Psychologie oder Dein Unterbewusstsein Dir im Weg stehen, denk daran: Du willst kein Mitläufer sein, sondern Vorläufer. Sei stolz auf Dich, dass Du es anders machst. Sei stolz auf Dich, dass Du mehr willst. Und mach mal folgendes Experiment: Stell Dich auf eine möglichst leere Rolltreppe und fang an zu laufen. Wenn hinter Dir jemand auf die Rolltreppe steigt, kannst Du ein interessantes Phänomen beobachten. Plötzlich machen es Dir die meisten nach und laufen auch, statt zu stehen.

Daraus kannst Du sogar ein Spiel machen. "Wie viele Menschen kann ich heute animieren?" Ganz besonders gut funktioniert das mit Freunden und Familie. "Ich hab Lust zu laufen" und los geht's! Ein Trick ist auch, sich vorzustellen, mit seinen Kindern unterwegs zu sein - selbst wenn Du keine hast. Willst Du ein starkes Vorbild sein? Dann lebe es. Willst Du stolz auf das sein, was Du vorlebst? Dann lebe gesund, sei aktiv - sei kein blinder Mitläufer, sondern Vorläufer. Der König der Löwen lässt sich auch nicht rumkutschieren.

Die Psyche spielerisch schlagen: Echte Führungskräfte gehen voran. Und es macht Spaß, ein Vorbild zu sein.

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Bewegung im Alltag

Das beste Hilfsmittel, um sich im Alltag mehr zu bewegen und den eigenen Körper zu fordern, ist sicherlich die Treppe. Hier ein paar Ideen für den Alltag:

Nimm die Treppe, statt Fahrstuhl / Rolltreppe: Das kannst Du auch langsam steigern. Wenn Du im 6. Stock wohnst oder arbeitest, kannst Du jede Woche ein Stockwerk mehr zu Fuß gehen.

Mit dem Rad zur Arbeit: Für einige unrealistisch, aber viele könnten problemlos in 20-30 Minuten ihre Arbeitsstelle mit dem Rad erreichen und nehmen dennoch das Auto oder den Bus.

Zum Einkaufen gehen: Du musst nicht unbedingt mit dem Getränkekasten durch die Gegend rennen, aber normale Einkäufe kannst Du zu Fuß erledigen. Wenn die Tüten zu schwer sind, besorge Dir eine Tasche / Rucksack o.ä. zum Rollen.

Bewegung im Büro / bei der Arbeit: Wie schon angesprochen, im Büro gibt es viele Möglichkeiten, endlich mal aus der Reihe zu tanzen. Den Papierkorb ans andere Ende des Raumes oder noch weiter wegstellen. An die Türe gehen. Dem Kollegen etwas aus der Küche holen. Beim Telefonieren stehen oder auf und ab laufen. Sei bekannt als derjenige, der mit dem Papierkorb tanzt.

Zwischendurch: Sich strecken. Das tut nicht nur morgens gut, sondern auch wenn man länger sitzt. Einfach ab und zu mal in die Hocke gehen und für mindestens 30 Sekunden unten bleiben. Das erfrischt ungemein. Oder wie ein Bodybuilder vor dem Spiegel, einzelne Muskelgruppen für 30 Sekunden so kräftig wie möglich anspannen. Wenn Du seltsame Blicke erntest, kannst Du das auch heimlich auf dem Klo machen. ;)

Bewusstsein: Den finde ich auch gut. Wie viele Menschen siehst Du, die so überhaupt keine Körperspannung besitzen? Bewege Dich bewusst. Du sollst nicht wie ein Fitness-Freak mit dem Oberkörper oder wie ein Model mit der Hüfte wackeln. Aber Du kannst Deine Muskulatur bewusster im Alltag einsetzen. Etwas mehr Anspannung. Bewusstes kontrolliertes Gehen. Beim Gehen die Rücken- und Bauchmuskulatur leicht und den Po mehr anspannen. Oder...

Sitzen: Du musst nicht den ganzen Tag wie mit einem Stock im Rücken dasitzen, Lümmeln ist absolut ok. Aber setze Dich zumindest ab und an bewusst, mit gestrecktem Rücken aufrecht hin, spanne Deine Bauch- und Rückenmuskulatur an. Genial ist natürlich ein Pezzyball oder ähnliches, geht aber auch auf einem normalen Stuhl, wenn Du Dich ans vordere Ende setzt.

Das sind Kleinigkeiten, die viel ausmachen und Dein Bewusstsein zu Deinem Körper schärfen.

Bewegung nach dem 80/20-Prinzip: Ab und zu Rolltreppe fahren ist natürlich ok, aber Treppe & Co. sollten die Regel sein.

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Training

Du kennst jetzt die Grundlagen und wichtigsten Tipps, um Dich im Alltag - ganz nebenbei - mehr zu bewegen und den "Standby-Modus" zu verhindern.

Der zweite Schritt ist aktiv zu trainieren. Wie Du auch das so zeiteffizient wie möglich und mit nur wenigen Minuten am Tag umsetzt, zeige ich Dir im Trainingsplan:

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